Mit dem EV-TEST 100 bietet HT Instruments seit Mitte dieses Jahres einen leistungsfähigen Messadapter für die schnelle, einfache und zuverlässige Messung von E-Ladesäulen an. Durch seine intuitive Bedienung und den breiten Anwendungsbereich bei der Messung von EVSE (Electric Vehicle Supply Equipment) ist der EV-TEST 100 ein unverzichtbares Tool für Errichter und Betreiber moderner Ladeinfrastruktur.

Unterstützt durch den politischen Willen zur Reduzierung von CO2 im Straßenverkehr und die damit verbundenen Fördermaßnahmen sind signifikante Steigerungen bei den Zulassungszahlen von vollelektrischen und Hybridfahrzeugen deutlich erkennbar. Bereits für 2020 wird erwartet, dass jeder achte neu zugelassene Pkw ein E-Fahrzeug sein wird. Mit der zunehmenden Anzahl an Fahrzeugen steigt auch der Bedarf an verfügbarer und vor allem sicherer Ladeinfrastruktur (EVSE). Dies stellt sowohl Errichter als auch Betreiber vor neue Herausforderungen.

Errichtung

Für die Errichtung von Ladeinfrastruktur gilt derzeit in Deutschland die DIN VDE 0100-722 (VDE 0100-722):2019-06. Diese Norm erläutert die grundsätzlichen und besonderen Anforderungen an die Errichtung von Stromversorgungen für Elektrofahrzeuge. Wie auch bei anderen Normen der Gruppe 700 gelten diese immer ergänzend in Verbindung mit den Errichtungsbestimmungen der VDE-Reihe 0100. Dies gilt auch für die die Prüfung elektrischer Anlagen betreffende DIN VDE 0100-600 (VDE 0100-600).

Normative Anforderung an die Prüfung

Die DIN VDE 0100-600 (VDE 0100-600) fordert, dass jede elektrische Anlage während der Errichtung und nach Fertigstellung geprüft wird, bevor sie in Betrieb genommen werden kann. Dies beinhaltet neben dem Besichtigen auch das Erproben und Messen. Des Weiteren ergeben sich wiederkehrende Prüfpflichten gem. DIN VDE 0105-100/A1 und DGUV Vorschrift 3 (ehem. BGV A3). Es wird daher unter anderem auch empfohlen, bestehende EVSE (Ladeeinrichtungen) jährlich zu prüfen. Um den Prüfaufträgen normativ und fachlich gerecht werden zu können, hat HT-Instruments mit dem EV-TEST 100 einen kostengünstigen und vor allem anwenderfreundlichen Messadapter entwickelt, der gerade in Kombination mit dem HT Combi G3 ein einfaches, intuitives und bildgeführtes Messen und Prüfen ermöglicht.

Prüfen mit dem EV-TEST 100

Der Ablauf der Prüfung richtet sich im Allgemeinen nach den Vorgaben der DIN VDE 0100-600 (VDE 0100-600). Die eigentliche Prüfung umfasst dabei das Besichtigen, das Messen, das Erproben der unterschiedlichen Betriebszustände der Ladeinfrastruktur gem. DIN EN IEC 61851-1 VDE 0122-1 und die Dokumentation.

Messen mit dem EV-TEST 100

Der EV-Test100 wurde als Zubehör speziell für die Prüfung von E-Ladestationen entwickelt. Er kann zur Simulation von Ladezuständen und zur Prüfung der Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen an E-Ladestationen des Typs 3 mit einem Steckverbinder des Typs 2 eingesetzt werden. Die einfache Handhabung in Kombination mit dem Combi G3 bzw. Combi G2 ist garantiert.

  • Universelle 4mm Buchsen für die Verbindung mit einem 1- oder 3 Phasen-Installations­tester mittels Messleitungen (Bananenstecker)

  • Separate Phasenanzeige durch drei LEDs zur einfachen Spannungsüberprüfung

  • Proximity Pilot (PP) Drehschalter zur Simulation unterschiedlicher Strombelastbarkeiten von Ladekabeln

  • Control Pilot (CP) Drehschalter für die Simulation des elektrischen Fahrzeugstatus A, B,C D

  • Fehler Drehschalter zur Simulation eines Kurzschlusses zwischen CP und PE (Zustand E = Fehler)

  • Simulation PE-Fehler (Erdungsfehler)

  • Anschluss für den CP-Signalausgang zur Überprüfung der Kommunikation zwischen Adapter (=simuliertes Elektrofahrzeug) und Ladestation

  • Typ 2-Stecker für den Anschluss an der Ladestation auch bei fest angeschlossenem Ladekabel

Mechanische Verriegelung

Dank der Simulation des Fahrzeugstatus es ist möglich zu überprüfen, ob ab Status B die Freigabe des Ladekabel durch die EVSE blockiert wird. (Nur für EVSE mit Verriegelungssystem)

Mechanische Verriegelung

Dank der Simulation des Fahrzeugstatus es ist möglich zu überprüfen, ob ab Status B die Freigabe des Ladekabel durch die EVSE blockiert wird. (Nur für EVSE mit Verriegelungssystem)

Simulation von Fehler PE und CP

Durch den entsprechenden Drehschalter ist es möglich, in einer Sequenz die Unterbrechung des Schutzleiters (Fehler PE) und einen Fehler auf dem CP-Signal (Fehler E) zu simulieren.

Simulation von Fehler PE und CP

Durch den entsprechenden Drehschalter ist es möglich, in einer Sequenz die Unterbrechung des Schutzleiters (Fehler PE) und einen Fehler auf dem CP-Signal (Fehler E) zu simulieren.

Überwachung des PWM-Ausgangs

Überwachung des PWM-Ausgangs

Überwachung des PWM-Ausgangs

Durch den Anschluss des CP-Signalausgangs an ein kompatibles HT-Messgerät über das mitgelieferte C100EV-Kabel, ist es möglich sich den Lademodus (A, B, C, D, Fehler) und den Ladestrom anzeigen zu lassen.

Fahrzeugsimulation (CP):

Die verschiedenen Fahrzeugzustände A bis D können über einen Drehschalter simuliert werden (gemäß IEC 61851)

Fahrzeugsimulation (CP):

Die verschiedenen Fahrzeugzustände A bis D können über einen Drehschalter simuliert werden (gemäß IEC 61851). Gemäß IEC 61851 können die Zustände A, B, C, D und E simuliert werden. Die verschiedenen Fahrzeugzustände werden über den Drehschalter eingestellt.

Zustand A: kein Fahrzeug angeschlossen

Zustand B: Fahrzeug angeschlossen, aber nicht bereit zum Laden

Zustand C: Fahrzeug angeschlossen und bereit zum Laden, Belüftung des Ladebereichs nicht gefordert

Zustand D: Fahrzeug angeschlossen und bereit zum Laden, Belüftung des Ladebereichs gefordert

Zustand E: Fehler: Kurzschluss CP-PE über interne Diode

Kabelsimulation (PP):

Die verschiedenen Codierungen für Ladekabel mit 13, 20, 32 und 63 A sowie „kein Kabel angeschlossen“ können über einen Drehschalter simuliert werden. (Nur für EVSE die diese Funktion unterstützen)

Kabelsimulation (PP):

Die verschiedenen Codierungen für Ladekabel mit 13, 20, 32 und 63 A sowie „kein Kabel angeschlossen“ können über einen Drehschalter simuliert werden. (Nur für EVSE die diese Funktion unterstützen).

Es können die verschiedenen Codierungen für Ladekabel mit 13, 20, 32 und 63 A simuliert werden. Außerdem ist es möglich, den Zustand -kein Kabel- zu simulieren. Die Simulation der verschiedenen Ladekabel erfolgt durch Schalten verschiedener Widerstande zwischen PP und PE mithilfe des Drehschalters. Gemäss IEC 61851 sind folgende Werte möglich:

Kein Kabel: ∞ Ohm

13 A Kabel: 1,5 k Ohm

20 A Kabel: 680 Ohm

32 A Kabel: 220 Ohm

63 A Kabel. 100 Ohm


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